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1918 als Schlüsseljahr der Weltgeschichte

Der Erste Weltkrieg und seine Folgejahre kennzeichneten eine historische Zäsur für die politischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Systeme in Europa. 1918 dient daher als Chiffre für den politischen und gesellschaftlichen Wandel, der mit dem Kriegsausbruch 1914 beginnt, im Epochenjahr 1917 einen neuen Höhe- und Wendepunkt erreicht und sich mit den historischen Ereignissen der Jahre 1920 und 1921 fortsetzt und verstärkt.

1918 bildete den Auftakt zu einem grundlegenden Auf- und Umbruch.


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Förderschwerpunkt


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Förderschwerpunkt Geisteswissenschaften des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) fördert auf Basis des Landtagsbeschlusses zum Sächsischen Doppelhaushalt 2017/2018 im Rahmen der Finanzierung aus dem Einzelplan des SMWK, Kapitel 1203, Titelgruppe 70, Forschungsprojektförderungen mit Schwerpunktsetzung auf den Umbruch / Aufbruch von 1918. Folgende Institutionen sind daran beteiligt:

Das Sorbische Institut (SI) untersucht seit April 2018 das Thema „Sorbische Lausitz“ — (T)Räume einer nationalen Minderheit von 1918 bis heute“. Das Projekt endet im Dezember 2020.

Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. (ISGV) beschäftigt sich mit dem Thema: „1918 als Achsenjahr der Massenkultur. Kino, Filmindustrie und Filmdiskurse in Dresden vor und nach 1918“. Laufzeit des Projektes ist vom Februar 2018 bis Dezember 2020.

Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden (HAIT) forscht seit Februar 2018 und noch bis Dezember 2020 zu: „Die Transformation zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit im Dreiländereck. Deutschland – Polen – Tschechoslowakei nach dem „Großen Krieg“ (1918 – 1923)“.

Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) forscht im Projekt „Protestantischer Kanon und jüdische Erfahrung in der Pluralismuskonzeption Horace M. Kallens“ seit Februar 2018 bis Dezember 2020.

„Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“

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Veranstaltungen

Im Rahmen des Förderschwerpunktes präsentieren sich die Projekte auf unterschiedliche Veranstaltungen, neben gemeinsamen Projektübergreifenden Tagungen, Vorträgen und Präsentationen sind die Projekte auf themenspezifischen Veranstaltungen zu projektbezogenen Themen vertreten.

04.03.20 // "Spione" // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Spione (D 1928, 145 min, Regie: Fritz Lang) Fritz Lang war seit 1920 mit seinen großen Stummfilmen, darunter auch die beiden Teile der Nibelungen-Verfilmung und »Metropolis«, regelmäßig in den Dresdner Kinos präsent. Sein Agententhriller »Spione« wurde wenige Wochen nach der Berliner Urauffüh-rung in …

07.03.20 // 5. Kongress Polenforschung „Gerechtigkeit“ // Internationaler Kongress

Das Dreiländer-Projekt beteiligt sich mit dem Panel „Plünderungen und physische Gewalt als `Volksgerechtigkeit´ – Gewalt als Ressource zur Legitimation und Repräsentation von Nachkriegsordnungen nach dem Ersten Weltkrieg“ am Fünften Kongress Polenforschung, der vom 5. bis 8. März in Halle stattfinden wird. Unsere Mitarbeiter Sebastian Paul wird als Chair sowie Referent und Matthäus Wehowski als Referent …

05.02.20 // "1914. Die letzten Tage vor dem Weltbrand" // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm 1914. Die letzten Tage vor dem Weltbrand (D 1931, 111 min, Regie: Richard Oswald) Richard Oswald, einer der produktivsten, aber weithin vergessenen Regisseure der Weimarer Republik, inszenierte die dramatischen Tage vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs als semi-dokumenta-rischen, auf amtliche Dokumente gestützten Tonfilm, …