Projektaktivitäten




Veranstaltungen


Urbane Kinokultur

Tagung in den Technischen Sammlungen Dresden

An diesen Punkten möchte die Tagung ansetzen und nach Kontinuitäten und Umbrüchen in der großstädtischen Kinokultur zwischen 1895 und 1949 fragen, etwa nach der Entstehung und Ablösung des mobilen Kinos. Zu diskutieren wären weiterhin rechtliche und verwaltungsgeschichtliche Rahmenbedingungen, die sowohl den Raum „Kino“ als auch Fragen und Praktiken der Zensur prägten. Hier gilt es, Akteuren innerhalb und außerhalb des Kinos zu folgen – zum Beispiel den neu entstandenen Berufsgruppen, aber auch dem Publikum. Ferner sollen Fragen nach der Rezeption der Kinokultur in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und -schichten in den Fokus gerückt werden. Zudem sollen wirtschafts- und technikgeschichtliche Parameter mit der Entwicklung der Lichtspieltheater verknüpft werden. Die Kinoindustrie könnte auch anhand verwandter Phänomene wie der Entstehung des Filmverleihs beleuchtet werden. Willkommen sind darüber hinaus vergleichende Beiträge zur Entwicklung des Kinos in Kleinstädten und ländlichen Gebieten.


Als die Bilder sprechen lernten

Filmreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek

Erste Arbeitsergebnisse sind nun die Basis dieser von ISGV und SLUB gemeinsam veranstalteten Filmreihe. Filmhistorisch steht der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm im Zentrum. Gezeigt werden ausschließlich Filme, die in den 1920er und frühen 1930er Jahren in einem der zahlreichen Lichtspieltheater der Kinostadt Dresden liefen. Am Beginn jeder Veranstaltung wird deshalb jeweils exemplarisch ein Dresdner Kino dieser Zeit vorgestellt.


Publikationen


Wolfgang Flügel
1918 als Achsenjahr der Massenkultur. Kino, Filmindustrie und Filmkunstdiskurse in Dresden. Ein Werkstattbericht, in: Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 21 (2019), S. 136-153.