01.04.20 // „Die Frau, nach der man sich sehnt“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Die Frau, nach der man sich sehnt (D 1929, 74 min, Regie: Kurt Bernhardt) Marlene Dietrich erstmals in der – noch stummen – Rolle der femme fatale; der Film wurde 1929 mit einem Jugendverbot belegt. Regisseur Kurt Bernhardt emigrierte 1933 nach der na-tionalsozialistischen …

04.03.20 // „Spione“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Spione (D 1928, 145 min, Regie: Fritz Lang) Fritz Lang war seit 1920 mit seinen großen Stummfilmen, darunter auch die beiden Teile der Nibelungen-Verfilmung und »Metropolis«, regelmäßig in den Dresdner Kinos präsent. Sein Agententhriller »Spione« wurde wenige Wochen nach der Berliner Urauffüh-rung in …

05.02.20 // „1914. Die letzten Tage vor dem Weltbrand“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm 1914. Die letzten Tage vor dem Weltbrand (D 1931, 111 min, Regie: Richard Oswald) Richard Oswald, einer der produktivsten, aber weithin vergessenen Regisseure der Weimarer Republik, inszenierte die dramatischen Tage vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs als semi-dokumenta-rischen, auf amtliche Dokumente gestützten Tonfilm, …

08.01.20 // „Drei-Groschen-Oper“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Drei-Groschen-Oper (Deutschland/USA, 1931, Regie: Georg Wilhelm Pabst)Georg Wilhelm Pabst, einer der bedeutendsten Regisseure der Stummfilmära, inszenierte mit Brechts »Dreigroschenoper« ein frühes Meisterwerk des Tonfilms. Im Februar 1931 in Berlin uraufgeführt, lief die »3-Groschen-Oper« am 17.3.1931 im Dresdner Kapitol in der Prager Straße an.  Der …

04.12.19 // „Der Hexer“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Spricht man von Edgar-Wallace-Filmen, meint man in aller Regel die in den 1960er Jahren entstandenen Kriminalfilme. Tatsächlich aber wurden die Bücher des englischen Kriminalschriftstellers seit den späten 1920er Jahren verfilmt, darunter auch »Der Hexer«, der vor allem durch das 1964 gedrehte Remake mit …

07.11. – 08.11.19 // Urbane Kinokultur. Das Lichtspieltheater in der Großstadt zwischen 1895 und 1949 // Tagung

Am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden, wird seit Beginn dieses Jahres im Rahmen des vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsverbunds „1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch“ das Projekt „1918 als Achsenjahr der Massenkultur. Kino, Filmindustrie und Filmkunstdiskurse“ durchgeführt. Am Beispiel Dresdens soll dabei die Kinotopographie der Großstadt erkundet werden. …

06.11.19 // „Nanuk, der Eskimo“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm »Nanook of the North« – so der Originaltitel – gilt als einer der bedeutendsten ethnologischen Dokumentarfilme der Stummfilm-ära, der die Alltagswelt der Inuit authentisch darzustellen vorgab, tatsächlich aber auch inszenierte; die Familie von Nanuk war im richtigen Leben nicht seine eigene, ihr Iglu …

02.10.19 // „Emil und die Detektive“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm Das Kino ist seit seiner Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts ein Kennzeichen von Urbanität. Die ersten Filmvorführungen fanden in den Großstädten Paris und Berlin statt, mobile Schausteller suchten mit ihren Wanderkinematographen die städtischen Vergnügungsmärkte auf, und die frühen ortsfesten Kinos entstanden in Metropolen. …

22.11.-23.11.18 „Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive“ – Tagung der SAW Leipzig

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren stand Deutschland vor den Trümmern seines bisherigen wirtschaftlichen und politischen Systems. Gleichzeitig sollte diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) zum Ausgangspunkt für Neuordnungen werden: Die Bezüge und Verhältnisse wandelten sich von den lokalen bis zu den globalen Ebenen. Nach der Novemberrevolution von 1918 konnte …

10.06.18 – Tag des Offenen Regierungsviertels im Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Am 10. Juni lud das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zum Tag des offenen Regierungsviertels ein. Im Fokus der Veranstaltung standen in diesem Jahr die Geisteswissenschaften und geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte. Die dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung übertragene Gesamtkoordination der Präsentation, gestaltete sich rund um dem Themenschwerpunkt 1918. Mit Beiträgen aus dem Leibniz-Institut für Jüdische Geschichte und …