02.10.19 // „Emil und die Detektive“ // Filmabend in der SLUB

Filmreihe: Als die Bilder sprechen lernten. Dresdner Kinokultur zwischen Stumm- und Tonfilm

Das Kino ist seit seiner Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts ein Kennzeichen von Urbanität. Die ersten Filmvorführungen fanden in den Großstädten Paris und Berlin statt, mobile Schausteller suchten mit ihren Wanderkinematographen die städtischen Vergnügungsmärkte auf, und die frühen ortsfesten Kinos entstanden in Metropolen. Wie kein Medium zuvor zog das Lichtspieltheater alle Bevölkerungsschichten in seinen Bann und führte bereits seit etwa 1910 zu einer großen Filmvielfalt. Auch der Ort der Vorführung selbst, das Kino, zeigte sich facettenreich – vom Zeltbau über das Ladenkino bis hin zum Kinopalast. Mit dem Projekt „1918 als Achsenjahr der Massenkultur. Kino, Filmindustrie und Filmkunstdiskurse“, das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Forschungsprogramms „1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch“ gefördert wird, wird das Dresdner Kino zum Forschungsgegenstand. Erste Arbeitsergebnisse sind nun die Basis dieser von ISGV und SLUB gemeinsam veranstalteten Filmreihe. Filmhistorisch steht der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm im Zentrum. Gezeigt werden ausschließlich Filme, die in den 1920er und frühen 1930er Jahren in einem der zahlreichen Lichtspieltheater der Kinostadt Dresden liefen. Am Beginn jeder Veranstaltung wird deshalb jeweils exemplarisch ein Dresdner Kino dieser Zeit vorgestellt.

Erich Kästners Emil und die Detektive (Kinofassung von 1931)

02.10.2019

Beginn: 19:00 Uhr

SLUB Zentralbibliothek, Klemperer-Saal

Eintritt frei!

weitere Informationen auf den Seiten der SLUB

weitere Informationen auf den Seiten des ISGV