03.12.-04.12.18 „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa?“ – Konferenz

Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917–1923)

Datum: 03.12.–04.12.2018

Ort:

Technische Universität Dresden (Gerberbau Raum 38 (Keynote)),

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung

(Seminarraum 110)

Vom 03. bis zum 04. Dezember 2018 veranstaltet das HAIT gemeinsam mit der TU Dresden eine internationale Konferenz zum Thema „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit in Mittel- und Ostmitteleuropa? Aktuelle Forschungen mit Fokus auf die lokale Ebene (1917–1923)“. Die Konzeption der Tagung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem am HAIT angesiedelten, interdisziplinären Forschungsprojekt „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit im Dreiländereck. Deutschland – Polen – Tschechoslowakei nach dem ‚Großen Krieg‘ (1918–1923)“ und Jun. Prof. Dr. Tim Buchen, BKM-Juniorprofessor für „Soziale und ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa im 19. und 20. Jahrhundert“ an der TU Dresden. Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Prager Masaryk-Institut – Archiv der AV ČR statt.

In der Mitte Europas kam es nicht erst mit dem Waffenstillstand 1918 und der Gründung neuer Staaten zu tiefgreifenden politischen wie sozialen Umwälzungen. Die internationale Tagung hat das Ziel, die Transformationsprozesse der Nationalisierung und Demokratisierung in Mittel- und Ostmitteleuropa zwischen 1917 und 1923 in ihren Verflechtungen von der internationalen bis lokalen Ebene zu problematisieren. Dabei sollen vor allem Kontinuitäten und Brüche des politischen und gesellschaftlichen Wandels mit ihren Auswirkungen auf der bislang unterforschten lokalen und regionalen Ebene herausgearbeitet werden (etwa die – sich bildenden – Institutionen und zentrale Akteure/Akteurinnen).